Wie funktioniert die iBeacon-Technologie?


Beacons-ble-module

iBeacon basiert auf einem Sender-Empfänger-Prinzip. Dazu werden im Raum kleine Sender (Beacons) als Signalgeber platziert, die in Zeitintervallen Signale senden.

Kommt ein Empfänger – z. B. ein Smartphone – in die Reichweite eines Senders, kann die UUID des Senders und Signalstärke identifiziert werden. Sind mehrere Beacons in Reichweite des Smartphones, lässt sich durch Trilateration die Position des Empfängers im Raum errechnen. Zudem können abhängig vom Standort gezielt Informationen am Smartphone angezeigt werden.

 

Reichweite und Entfernungsmessung

iBeacon Module verfügen über eine Reichweite von bis zu 30 Meter und zeichnen sich durch einen geringen Stromverbrauch aus.

Je nach Signalstärke wird der gemessene Abstand zum iBeacon dabei drei Kategorien

  • „Immediate” (bis 50cm),
  • „Near“ (bis 2 m) und
  • „Far“ (bis 30 m)

eingeteilt.

 

Anwendungen

Basierend auf iBeacon sind eine Reihe von Dienste möglich: diese reichen von

  • der gezielten Einblendung von Produktinformationen am Point of Sale (POS),
  • Promotionaktionen,
  • Lenkung der Besucherwege beim Betreten eines Geschäftes bis zum
  • mobilen Einkauf im Einzelhandel.

 

Bildnachweis: Terror Dwarf

Thomas Vehmeier ist Diplom-Volkswirt, Internet-Macher und Online-Publizist. Online bereits seit 1993, berät er heute Konzerne und mittelständische Unternehmen bei ihrer Internet-Strategie und unterstützt im Interim-Management – zuletzt im ThinkTank des Telekom-CEO, zuvor vor allem für Franchise-Zentralen und Handelsunternehmen.

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