Der Kontext ist wichtiger als die Koordinate

Das intelligente an iBeacons ist gerade etwas, das frühere Indoor-Navigationssysteme falsch gemacht haben. Bisher wurden in der Indoor-Navigation zum Beispiel trianguläre Peilung von Routern eingesetzt, mit deren Hilfe ein exaktes Koordinatensystem des entsprechenden Raumes erstellt werden konnte. Dies setzte einiges an Technik voraus. Bei iBeacons ist das einfacher. Sie stehen einfach für einen bestimmten Kontext. So stellt man die iBeacons beispielsweise am Eingang der einzelnen Messehallen auf und gibt der App so den Hinweis, dass man nun die Halle gewechselt hat. Nähert man sich in der Halle einem bestimmten Stand sieht man auch hier den Kontext als Entfernungsangabe zum Stand. Der Ansatz zu herkömmlicher Indoor-Navigationstechnik liegt also nicht nur in der Bluetooth-Technik, sondern eben auch in diesem kontextbezogenen Ansatz von iBeacon.

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Thomas Vehmeier ist Diplom-Volkswirt, Internet-Macher und Online-Publizist. Online bereits seit 1993, berät er heute Konzerne und mittelständische Unternehmen bei ihrer Internet-Strategie und unterstützt im Interim-Management – zuletzt im ThinkTank des Telekom-CEO, zuvor vor allem für Franchise-Zentralen und Handelsunternehmen.

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