Apple wird iBeacon-Hardware zertifizieren

Die Zertifizierung selbst soll kostenlos sein. Hersteller dürfen Ihre Geräte mit der Bezeichnung iBeacon führen, sofern diese zertifiziert worden sind. Apple könnte somit etwas Tempo aus der Entwicklung nehmen. Apple selbst will die Marke verwalten.

Zudem hat Apple weitere Spezifikationen zu der iBeacon Bluetooth-Technik veröffentlicht. Einsicht bekommen zunächst Mitglieder von Apples Made-for-iPhone/iPad/iPod-Programm (MFi). Der Zugriff auf die Spezifikationen erfordert lediglich die Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung.

Die gute Nachricht ist, dass sich derzeit in der Spezifikation keine Beschränkungen befinden, die iBeacons inkompatibel zu Android-Geräten machen würden. Somit bleibt das Thema interessant und droht nicht zu balkanisieren.

Es ist interessant zu sehen, wie sehr sich Apple beim Thema iBeacons zurücknimmt. Bislang keine eigenen Geräte, sondern nur ein Standard, ein Konzept, welches nach vorn getrieben wird. Die Frage ist, wie Apples Masterplan aussieht. Vieles spricht dafür, dass Apple mit den iBeacon selbst eine strategisch stärkere Stellung im Einzelhandel und im Bereich Payment aufbauen will – und zwar langfristig und nachhaltig.

Thomas Vehmeier ist Diplom-Volkswirt, Internet-Macher und Online-Publizist. Online bereits seit 1993, berät er heute Konzerne und mittelständische Unternehmen bei ihrer Internet-Strategie und unterstützt im Interim-Management – zuletzt im ThinkTank des Telekom-CEO, zuvor vor allem für Franchise-Zentralen und Handelsunternehmen.

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