Anwendungsfälle mit iBeacons für Messen

Messen experimentieren schon seit Jahren mit der Indoor-Navigation. Mit Apples iBeacon-Technologie haben Messen nun eine einzigartige Möglichkeit den stationären Ausstellungsraum entsprechend auch online und mobil zu vermarkten. Es ist durchaus vorstellbar, dass iBeacons das Messeerlebnis der Zukunft vollständig ändern werden.

 

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Indoor-Navigation

Natürlich steht im Zentrum des Interesses einer Messe nach wie vor die Navigation. Messen sind unübersichtliche Monster-Veranstaltungen, auf denen man sich leicht verlieren kann. Die Nutzung von iBeacons zur Indoor-Navigation hat ganz einfach den Vorteil, dass die Technologie weit verbreitet ist.

Im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Indoor-Navigationssystemen geht es bei Apple iBeacon allerdings nicht um

Daher sind solcherlei Anwendungsfälle naheliegend:

  • Komfortable und zeitersparende Navigation auf dem Messegelände und innerhalb der Messegebäude.
  • Digitaler Messeplan
  • Schnelles Auffinden von Informationsstellen und öffentlichen Einrichtungen wie Toiletten.
  • Übersicht über Ausgänge, Toiletten und Garderoben
  • Übersicht zu Taxiständen, auf Wunsch mit automatischer Buchung einer Taxifahrt

 

Realtime-Marketing

Aber es macht sich eben auch bezahlt, etwas über den naheliegenden Anwendungsfall des Navigationsgeräts hinauszudenken. Mittels iBeacons können die Messegesellschaften Ihren Ausstellern ein profundes Angebot machen. Lokales Echtzeit-Marketing (LBA). Dabei könnten Push-Meldungen Messegäste spezielle Angebote unterbreiten, sobald sich der Messegast einem bestimmten Stand nähert.

 

Produktinformationen

Die Messegesellschaften haben sich in der Vergangenheit schwer getan, ihre Messe-Apps zu vermarkten und zusätzliche Services und Produktinformationen anzubieten.

Nun bieten sich folgende Möglichkeiten:

  • Schnelles Auffinden von Produkten, Branchen und Dienstleistungen über Textsuche.
  • Mehrwerkt-Vermarktung bei Keywords / Listung.

 

Bildnachweis: theRACE / photocase.com

Thomas Vehmeier ist Diplom-Volkswirt, Internet-Macher und Online-Publizist. Online bereits seit 1993, berät er heute Konzerne und mittelständische Unternehmen bei ihrer Internet-Strategie und unterstützt im Interim-Management – zuletzt im ThinkTank des Telekom-CEO, zuvor vor allem für Franchise-Zentralen und Handelsunternehmen.

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